Bauen mit Büttner – spannender als eine Pallete Ü-Eier

Bauen mit Büttner – spannender als eine Pallete Ü-Eier

Den neuesten Coup der Firma Büttner haben wir letzte Woche festgestellt.

Nachdem letzte Woche der erste Lichtschacht montiert wurde überkam uns der Verdacht, dass die Höhe des Lichtschachtes so nicht passen kann. Er war deutlich höher gegenüber dem Gelände als wir geplant hatten…komischerweise aber am Haus in der richtigen Höhe (Oberkante Rohfussboden).

Also haben wir uns eine rumliegende krumme Dachlatte und die vor kurzem erworbene Heimwerkerwasserwaage geschnappt und sind – oh Überraschung – darauf gekommen, dass das Haus 20 – 30cm höher steht als geplant. Nach Abstreiten und Beteuern, dass alles so passt, wurde dann doch mal nachgemessen und Büttner ist auf 25cm zu hoch gekommen.

Der Fehler wurde runtergespielt und erst nach deutlichem Drängen unsererseits konnten wir Büttner dazu bewegen, dass sie eine Tektur auf Grund der geänderten Höhe bei der zuständigen Behörde einreichen.

Keine Ahnung wie sowas passieren kann, hier mal die mir bekannten Fakten, die Interpretation überlasse ich jedem selbst:

  • Die Firma für die Erdarbeiten gräbt mit einem Bagger das Loch und kontrolliert die Tiefe/Höhe mit einem selbstnivellierenden Rotationslaser.
  • Die Firma für den Rohbau macht die Sauberkeitsschicht und kontrolliert die Tiefe/Höhe mit einem selbstnivellierenden Rotationslaser.
  • Die Bauleitung fährt mit einem selbstnivellierenden Rotationslaser im Kofferraum von Baustelle zu Baustelle und sollte die Arbeiten überwachen und kontrollieren.
  • Die Bedienung eines selbstnivellierenden Rotationslasers ist ungefähr so kompliziert wie die Bedienung einer Mikrowelle: Aufstellen, Einschalten, Empfänger solangen hoch oder runterschieben bis der (richtige) Piepston kommt. Das Komplizierteste daran ist das Aufstellen eines Dreibeins ohne dass es umkippt.
  • Die Ungenauigkeit eines Rotationslasers liegt bei weniger als 10mm auf 10m Entfernung.
  • Die “Berechnung” der korrekten Höhe, abhängig von einem Bezugspunkt, setzt Mathematikkenntnisse auf Grundschulniveau voraus.
  • Die Qualifikation der beteiligten Fachleute: Diplom-Ingenieure und Meister.

 

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